Erfahrungen aus dem 88. Betriebswirtschaft für Führungskräfte (BTN)


Berlin, 23. Juni 2009

Ein Teilnehmer-Interview mit Gernot Kühne, Vorstandsmitglied, Dresdner Druck- und Verlagshaus GmbH & Co. KG

Kühne

Gernot Kühne

ESMT: Wie sind Sie ausgerechnet auf das BTN-Seminar aufmerksam geworden und welche Beweggründe hatten Sie, an einem Betriebswirtschaftsprogramm teilzunehmen?

Kühne: Mein Vorgänger hatte das Programm besucht und mir empfohlen, es unbedingt auch zu besuchen. Da ich beobachtet habe, dass er seinerzeit nach Abschluss des BTN in kaufmännischen Fragen sehr viel kompetenter auftrat und sattelfester verhandelte, hatte er offensichtlich von den Inhalten sehr profitiert. Als Leiter für Personal und Recht sowie Innenverwaltung, zu der auch das Gebäudemanagement zählt, bin ich ein Mitglied der Geschäftsführung und damit an Budget- und Investitionsentscheidungen beteiligt. Als Jurist fehlte mir aber bislang das fundierte kaufmännische Wissen, um in der Weise Berichte analysieren zu können, wie es meinem Anspruch entsprach. Ich wollte daher eine Weiterbildung machen, die mir die BWL-Steuerungsgrößen näher bringt und die Zusammenhänge verdeutlicht.

ESMT: Das Programm besteht aus drei 5-tägigen Modulen und dauert drei Monate – war das nicht zu umfangreich?

Kühne: Es bedarf schon ein wenig organisatorische Vorbereitung, wenn man ein längeres Seminar besuchen möchte, aber verglichen mit einem früheren zweitägigen BWL-Crashkurs für Juristen, bei dem nicht soviel hängen geblieben ist, ist es den Aufwand unbedingt wert. Das BTN-Programm ist toll – alles Wichtige ist enthalten und wird ausführlich genug behandelt, ohne zu detailliert zu sein. Es ist sehr fordernd: Ein Seminartag beginnt morgens um 8 Uhr und geht nach dem Abendessen noch weiter. Der inhaltliche Aufbau und der abwechslungsreiche Ablauf mit Vorträgen, betreuten Parallelkursen, umfangreichen Fallstudien und Selbsttests sorgt für einen ständigen Input, ohne dass man an einen „toten Punkt“ kommt. Dafür sorgt auch das tägliche Fitness-Programm vor dem Abendessen.

ESMT: Können Sie heute im letzten Modul schon beurteilen, ob das Programm Ihnen etwas gebracht hat? Welche Lerneffekte konnten Sie verbuchen?

Kühne: Inzwischen verstehe ich die Aussagekraft von wertorientierten Kennzahlen wie der bei uns geltende BVA (Bertelsmann Value Added) oder der Operating EBIT besser und kann die Auswirkung bestimmter Maßnahmen auf diese Kenngrößen beurteilen. Ich hatte zudem bereits Gelegenheit, das Gelernte – insbesondere zum Thema „Bilanzanalyse und Bilanzpolitik“ – anzuwenden. Da mir nun auch die Effekte von Rückstellungen verständlich sind, kann ich die bilanziellen Auswirkungen von Rechtsstreitigkeiten, Sanierungsmaßnahmen oder Investitionsvorhaben besser einordnen und ergebnisorientiert mitgestalten. Die BTN-Inhalte sind wirklich gut in der täglichen Arbeit zu verwenden.

ESMT: Abschließend ein Statement zu Ihrer BTN-Erfahrung in Schloss Gracht?

Kühne: Was vielleicht eher zum „Drumherum“ zählt, aber sicherlich einen wichtigen Qualitätsfaktor darstellt, ist die perfekte Organisation. Alles ist so gut durchdacht – so sind z.B. die Seminarunterlagen großartig aufbereitet und gut strukturiert, so dass man sich problemlos zurechtfindet. Es macht einfach Spaß, in einer so tollen Umgebung zu lernen. Ich werde es sicher weiterempfehlen.

Nähere Informationen zum Seminar „Betriebswirtschaft für Führungskräfte" finden Sie hier.

Eine alternative Variante des Seminars mit kürzeren Präsenzzeiten und eLearning-Phasen bietet das Programm „Betriebswirtschaft für Führungskräfte mit eLearning"




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