Compliance with Competition and Consumer Policies

Booster Program: Compliance with Competition and Consumer Policies

Europäisches Wettbewerbsrechts: Kartelle, Fusionen, Staatsbeihilfen und Missbrauch von Marktmacht

> Target audienceKey benefitsKey topicsMeet the staff

Sind Sie der Meinung, dass Google aufgespalten werden sollte wie AT&T in den 1980er-Jahren in den USA oder in jüngerer Zeit E.ON in Europa? Oder widersprechen Sie dieser Ansicht vehement? In beiden Fällen dürfte dieses Seminar für Sie von Interesse sein. Die Teilnehmer werden die Möglichkeit haben, sich mit einigen der wichtigsten europäischen Fälle des Wettbewerbsrechts beschäftigen, die von Kartellen und Fusionen über Staatsbeihilfen bis hin zum Missbrauch von Marktmacht reichen. Darüber hinaus werden die in letzter Zeit viel diskutierten Überschneidungen von Wettbewerbs- und Verbraucherschutzrecht behandelt. Missbraucht etwa ein soziales Netzwerk seine dominante Stellung, indem es seinen Nutzern ausufernde Datenschutzrichtlinien aufzwingt?

 

Target audience

Führungskräfte, die sich darüber informieren wollen, welche Auswirkungen das Wettbewerbsrecht auf Unternehmen hat, welchen wirtschaftlichen Mechanismen es in seiner Anwendung folgt und welche Mittel es gibt, um Konflikte zu vermeiden.

 

Key benefits

  • Erwerb umfangreicher Kenntnisse der gesetzlichen Vorschriften und Bestimmungen
  • Konzentration auf die wirtschaftlichen Instrumente, die der Kartellrechtsdurchsetzung zugrunde liegen
  • Grundlagen der Selbstbeurteilung: Gehöre ich zu den Verletzern oder den Benachteiligten des Wettbewerbsrechts?

 

Key topics

  • Analyse der wichtigsten Theorien zu Wettbewerbsverzerrungen in Fusionsfällen
  • Das Verbraucherschutz- und Wettbewerbsrecht
  • Die Probleme der Kartellrechtsdurchsetzung in digitalen Märkten und Branchen
  • Die Grenzen des Wettbewerbsrechts im sich schnell wandelnden Umfeld von Multichannel-Märkten
  • Der Grundsatz des marktwirtschaftlich handelnden Kapitalgebers

 

Meet the teaching staff

Hans W. Friederiszick ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der ESMT Berlin, Geschäftsführer der E.CA Economics und ehemaliges Mitglied des Chefökonomen-Teams der Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission. Seine Interessen liegen auf den Gebieten der angewandten Mikroökonomie und industriellen Organisation mit einem besonderen Schwerpunkt auf Wettbewerbsökonomie.

Hans verfügt über umfangreiche praktische Erfahrungen auf allen Gebieten der Wettbewerbsökonomie (Fälle zu Kartellen, Fusionen, Missbrauch der Marktmacht und staatlichen Beihilfen) und hat im Rahmen internationaler kartellrechtlicher Untersuchungen diverse Ökonomenteams geleitet. Als Wirtschaftsexperte ist er von deutschen, britischen, französischen und europäischen Gerichten zurate gezogen worden, und das “Who’s Who Legal” der Global Competition Review bezeichnet ihn als einen der führenden Wettbewerbsökonomen.

Hans hat vielfach publiziert, lehrt Wettbewerbs- und Wirtschaftsrecht und referiert regelmäßig auf internationalen Kartellkonferenzen. Zu seinen letzten Veröffentlichungen zählen der OECD Roundtable Report über ökonomische Methoden zur Schadensberechnung und über Effizienz in Fällen des Art. 102 TFEU. Darüber hinaus hat er zu folgenden Themen veröffentlicht: Innovationen in der Pharmabranche, intermodaler Wettbewerb im Eisenbahnsektor, Netzneutralität und wirtschaftliche Grundlagen der Beihilfeaufsicht.